Dienstag, 16. März 2010

Langkawi (Malaysia)


Der Kurztrip nach Langkawi fing für Doreen damit an, dass sie die Fahrkünste der Taxifahrer in Singapore an einem der besten Beispiele zu sehen und vor allem fühlen bekam, die ich je selbst miterlebt habe. Und zwar das ruckelige Fahren. Irgendjemand hat mal behauptet, dass sie das machen, um Benzin zu sparen. Hä? Ein anderer, weil die Fahrer meinen, dass sie so das Taximeter anders laufen lassen können...ich glaube einfach, die können nicht fahren. Die Taxifahrer machen mich nach einem Jahr noch rasend. Links von rechts nicht unterscheiden können, den Weg nicht wissen und das Beste: diese ruckartige Fahrerei bis einem schlecht wird. Ich muss heute noch lachen, wenn ich an Doreens Gesicht denke und die Frage "Warum fährt der denn so komisch?". Der Fahrer war echt der Knaller. Fahren auf einer Schnellstrasse, kein Verkehr und der fährt, als müsse er jede fünf Meter wegen irgendwas stark abbremsen, um gleich wieder voll auf die Tube zu drücken.

Langkawi ist eine Insel nord-westlich von Malaysia und gehört auch dazu. Der Trip war zu kurz, um wirklich viel von der Insel zu sehen. Die Insel soll einen der schönsten Strände haben , aber anscheinend ist er in einer privaten Bucht eines Luxusschuppens. Das Schloss aus dem Film "Anna und der König" liegt auf Langkawi, allerdings soll es ziemlich verfallen sein, sonst ist die Insel ziemlich grün und ziemlich bergig. Mit einer Seilbahn kann man auf einen Berg hochfahren, von dem aus man bei guter Sicht Thailand sehen kann.



Nashornvogel
Mit einem Taxi kommt man auf Langkawi gut zurecht, wenn man kein Auto oder Moped gemietet hat. Die Preise sind relativ fest, so dass man keine bösen Überraschungen erlebt, wie Taximeter nicht eingeschaltet und dann wahrlos irgendwelche Preise genannt werden...

An einem Strand wurde Parasailing angeboten und Doreen hatte schon die ganze Zeit mit dem Gedanken gespielt, das zu machen. Als wir dann auch noch angesprochen wurden, ob wir nicht Lust hätten, war Doreen schon überredet. "Mach Du mal, für mich ist das nichts", die Überredungskünste des Typen vom Parasailing hatten bei mir nicht so recht fruchten wollen, brachten mich aber schon etwas zum Überlegen. Doreen bekam Gurte, Weste und Instruktionen uns schon ging's los... Sah ziemlich einfach aus. Mit einem Strahlen im Gesicht und tausend Händen, die bei der Landung zur Hilfe eilten, sah das ganze echt simpel aus. Landung wie 'ne Feder. "Kannst auch als Tandem fliegen, wenn Du unsicher bist..." Also habe ich mich doch überreden lassen...

Hier noch frohen Mutes, aber ich musste warten bis einer, der vor mir "losgeflogen" gelandet war, leider legte der so eine Bruchlandung hin, dass Doreen und ich das pure Entsetzen im Gesicht stehen hatten. Ich dachte, der knallt gegen ein am Strand geparktes Auto, konnte die Landung aber nicht sehen, da er dahinter landete. Das sah anscheinend nicht gut aus, seltsamerweise kam ihm keiner zu Hilfe, als er noch in der Luft war wie bei Doreen, erst als er am Boden lag, kamen sie mit Trage und so. Sah doch so einfach aus, aber wie man sieht kann man auch viel falsch machen und wenn der Wind sich plötzlich dreht...Hui und jetzt? Doreen war selbst geflogen, wollte mir's jetzt nicht ausreden, aber war sichtlich besorgt... ich auch. "Ich brauch einen Instructor als Begleitung", aber der Typ, der mir das angeboten hatte war verschwunden...Irgendwann tauchte er wieder auf und als Tandem ging's los
Vorteil beim Tandem: Aussicht geniessen und sich nicht auf andere Dinge konzentrieren müssen.

Nach der Landung ist mir die Erleichterung wahrlich ins Gesicht geschrieben.
j


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